| Schlüsselworte / Biografie 22.12.09 | ||
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a Hohlwelttheorie / Holografie Mitte der neunziger Jahren bei einem Bekannten ein Buch aus den dreißiger Jahre gesehen (nie gelesen), die Idee eines Innenweltkosmos (vermutlich war Johannes Lang der Autor). In die Malerei übersetzt, eine schweres hohles (durchsichtiges) Welttier auf einer flachen Erde entlanglaufend. Der Versuch, die Form des Tierkörpers räumlich aus einer Verwischung des Betrachterstandpunkts zu entwickeln (von vorne, sehr von der Seite ect) im Unterschied zum plan gedachten Hintergrund. Das Ganze wie eine weiterentwickelte Kinderzeichnung, wo es die "Röntgenphase" gibt, in der das Kind die Gegenstände hohl/durchsichtig darstellt. Parallel die Idee, Holografie als eine Fortsetzung des Kubismus mit anderen Mitteln (fließend, illusionistisch) anzunehmen. Als fruchtbarer Ausgangskonflikt >das Vorgestellte mit notwendigem Illusionsanteil vor+gegen das Faktische des Materials und Bildträgers< für Bildkonzept und Malerei. Die Innenwelthohltierform vor das Postkartenmotiv=Hintergrund zu projezieren usw usw Eine Handvoll Bilder und etliche Zeichnungen dazu in den neunziger Jahren b Nutri zuerst ausgedachtes/eingefallenes Kunstwort, und Titel eines fotokopierten Hefts mit Bleistiftzeichnungen, Mitte der neunziger Jahre. Wörtlich nu-tri (jetzt drei), nachdem ich eine Zeitlang versucht hatte, Figuren aus gezeicneten 2ern zu entwickeln, und das nicht weiterging - ausserdem gefiel mir der Bezug zur Nahrung (nutrition) und ich hatte in Rumänien Biberratten (nutria) gesehen, die manche Bauern sich zu der Zeit hielten, um das Fell später zu verkaufen. später der Versuch, daraus ein Pseudonym zu entwickeln, um den eigenen ungeliebten Vornamen zu überwinden. Nutri bekam den Vornamen Luis für eine Doppel><Einzelausstellung (L.Nutri vs J.Kisch). Vermutlich war Luis die falsche Wahl, und Nutri müsste alleine bleiben. Ein Bildnis als große "Freehand"vektorgrafik (Nutri, Fortsetzung, 2003/04), nicht beendet c anthroposophenmauer zuerst auch eingefallenes/ausgedachtes kunstwort als titel einer kleinen zeichnung. später als titel eines künstlerbuchs verwendet, das ca 80 zeichnungen von 1999/2001 zusammenfasst. anthroposophenmauer als übersetzung des paradiesgartens in sowas wie einen retrospektiven kitschbereich ("geliebte klassische moderne, ich hab dich mißverstanden"), als nicht überwindbare girlandenhafte grenze der eigenen arbeit und als freundliche bedrohung vom vileda-kollwitzplatz. hermann finsterlins werk auch eine anregung. später erfahren, daß "anthroposophenmauer" tatsächlich ein anthroposophischer begriff bzw eine disziplin ist, der mauerbau als geistsinnlicher prozess oder so. kleinschreibung. die berliner mauer hat bei dem ganzen gar keine rolle gespielt d Hilma, Fortsetzung vor ein paar Jahren auf das Werk von Hilma af Klint aufmerksam geworden, als die anthroposophische Ästhetik vorwegnehmende extreme Formulierung psychisch aufgeladener Bildwelt. Dies als Möglichkeit gesehen, die "anthroposophenmauer" loszuwerden. Seit 06 als bewußter Versuch, damit eine größere Arbeit zu machen. Erstes Kapitel (243 Bilder) "das Pfand". Eine Art von animierter Bilderkette, zusammengesetzt gleichzeitig aus etlichen karussellfahrenden Bildergruppen, alles auch sehr an den konkreten Herstellungsort (das ZIMMER) gebunden. Zweites Kapitel soll "Mengenlehre" heißen, schneller hergestellt sein, und die Motive konkreter "griffiger" zu erleben sein. Gleichzeitig Verschiebung des Dings noch mehr in die Abstraktion (als Litfaßsäule als Schmetterling als Zelt ect). In der Entwicklung der Arbeit ist auch die Entdeckung von Thomas Nozkowskis Malerei ein Bezugspunkt. Eine Parodie auf "Hilma, Fortsetzung" wäre >> "(Hallo!) ich bin´s, der Helmuth !!", ein vorgestellt/gehörter Satz, zu dem die Person oder die Ausstellung noch fehlt. Das th von Helmuth, oder das doppelte L von Hellmut, der "Freundliche, Lichte", als Beitrag zur Lösung des Phänomens und Kinderproblems des doppelten bundesrepublikanischen Helmut ( Schmidt/Kohl). So wie ich als Kind das Problem "Beckenbauer/Schwarzenbeck" zu lösen versucht habe. Hellmuth Lange in der doppelten Erscheinung als Schauspieler und Moderator von "Kennen Sie Kino" gehört irgendwie auch noch dazu. Karasek nicht |
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| "ich bin´s der helmuth !! " " I bin toht!" |